Montag, 1. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 01.10.2012

 Bild

Blutiger Valentinstag
(OT: My Bloody Valentine)
Kanada 1981

Am Valentinstag 1960 wird eine Gruppe Minenarbeiter in den Minen der Kleinstadt Valentines Bluff verschüttet. Nach einer sechswöchigen Grabung wird nur ein MAnn gefunden, der sich von den Resten der anderen Minenarbeitern ernährt hatte und so überlebte, sein Name, Harry Warden.
Warden wurde in einer Nervenheilanstalt eingeweisen, kehrte ein Jahr später jedoch zurück um die beiden Minenarbeiter, die damals eigentlich Aufsicht über die Mine halten sollten, sich jedoch lieber auf dem Valentinsball vergnügten, umzubringen und ihnen ihre Herzen herauszureissen.
Seit diesem Tag feierte die Stadt kein Valentinstag mehr.
Bis zum Valentinstag 1980, doch die freude, nach beinahe 20 Jahren wieder Valentinstag feiern zu können, verflüchtigt sich schlagartig, als eine Reihe von Morden die Kleinstadt Valentines Bluff aufs neue heimsucht.


Dieser nette kleine Slasher aus Kanada der 80er Jahre ist eigentlich nichts besonderes, bedient er sich doch schon damals altbekanntem "Storytelling" und dem Prinzip des maskierten Mörders.
Jedoch schafft es dieser Film irgendwie mich mit seinem gewissen Charme zu bezirzen, ob es die unterhaltsam schlechten Schauspieler sind, die ziemlich banale Story mit ihrem Twist, der an den Haaren herbeigezogener nicht sein könnte, die schick anzusehenden Gore-Elemente oder der erstklassische Folk und Country-Soundtrack der den Film begleitet, ich kann es nicht beantworten.

Interessant ist auch ein Bruch in einem Element, welches sonst jeder Film dieser Gattung hat, denn keiner der Teenager in diesem Film "darf mal ran" und selbst wenn es EINAML kurz davor steht, vergisst der Film nicht uns eine Lektion über Safer-Sex zu geben, auch wenn sie sehr subtil ist.

Ist der Film doch eigentlich ziemlich langsam und langatmig, macht er trotzdem eine unmenge spaß und kann mich auch heute noch (natürlich in seiner ungekürzten Fassung) begeistern und belustigen. Gerne schaue ich ihn mir auch nächstes Jahr zur Halloween-Zeit wieder an und zum Schluss noch zwei Dinge:

Einmal der wohl coolste Theme-Song zu einem Slasher der je gemacht wurde (Sorry Freddy ;-) ): http://www.youtube.com/watch?v=IuY7GsM6tvE

Und zum anderen mein Favorite Movie Character:

Mustache-Man
Bild 



https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgsoFEPV6BAOK5JjE_lLRaC6ULBcI4o4ORxieLRT7Nt0YS2eyUZZurbzhyndeBjqAIEQB4xn8BQQy6K8F6wF-uyJlHadvkoIN1WBOqG6fDU6rxiRGrSwBgj2cI3POa3ajH-RKi8WKe2VHY/s1600/6,0.jpg

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen

Es ist soweit, die gruseligste Zeit des Jahres hat begonnen und um diese Zeit, in der die Nächte länger und kälter werden, zu huldigen, beginne ich ab Heute die Reihe "31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen"

Jeden Tag im Oktober werde ich nun Filme in Kurzreviews vorstellen, die zum Genre des Horrors zählen, ob nun einfach nur Horro, Horror-Komödie oder andere Genrevertreter die in irgendeiner Art Horror beinhalten, also seit gespannt auf die nächsten 31 Abende, vielleicht findet ihr ja ein paar nette Filmchen, die ihr vorher nicht kanntet :-)

Mittwoch, 1. August 2012

Burke & Hare – Wir finden immer eine Leiche


























(OT: Burke & Hare)

Regisseur: Jahn Landis
Großbritanien 2010
Laufzeit ca. 92 Minuten
FSK 16


Cast (u. a.):
Simon Pegg - William Burke
Andy Serkis - William Hare
Isla Fisher - Ginny Hawkins
Tom Wilkinson - Dr. Robert Knox
Jessica Hynes - Lucky
Bill Bailey - Angus the Hangman
Tim Curry - Prof. Alexander Monro


Die Story:
England 1828: Die Medizinstadt boomt, von überall her kommen Studenten und Ärzte um den Meistern bei der Autopsie von frisch Verstorbenen zuzuschauen, jedoch sieht es mit diesem „frisch“ sehr schlecht aus, denn wie in jedem erfolgreichen Geschäft gibt es Konkurrenz und so müssen manche Fachleute mit den „Resten“ des Vormonats auskommen. Da beginnt unsere Geschichte: Burk und Hare sind zwei Taugenichtse die ihren Alltag mit kleinen Gaunereien überstehen und deren Finanzielle Mittel mehr als schlecht bestellt sind. Als sie eines Tages einer der Mieter im Haus ihrer Vermieterin stirbt, schnappen sie die Information auf dass die Medizin gut für „Frischfleisch“ bezahlt. Natürlich lassen sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Jedoch hat diese neugewonnene Berufung einen großen Nachteil, nicht immer trifft man auf zufällig verstorbene und so müssen sich Burk und Hare bald selbst um eine Bereicherung für die Medizin, aber vor allem für ihren Geldbeutel kümmern.


Der Film:
Der Film wurde 2010 erstmals in den englischen Lichtspielhäusern veröffentlicht und trotz Starbesetzung schaffte er es in Deutschland nur zu einer Direct-to-DVD Veröffentlichung.

Der Film basiert lose auf den wahren Begebenheiten um die West-Port-Morde, da ich jedoch keine Ahnung von englischer Geschichte habe und nur ungerne alles aus Wikipedia rauskopieren möchte, sei es jedem selbst gestattet, sich darüber zu informieren.

Regie führte John Landis, einem alten Hasen im Filmgeschäft der Freunden von guten Komödien unter anderem für die Filme „Blues Brothers“, „Der Prinz aus Zamunda“ oder für den Ausnahmefilm „American Werewolf“ bekannt sein dürfte.


Meine Meinung:
Ok, eine Komödie, basierend auf einer Reihe von echten Morden und echten Mördern… Schon etwas seltsam wenn man bedenkt, doch so ist der schwarze, britische Humor nunmal. Unvorstellbar so etwas in Deutschland zu drehen, man überlege mal eine Deutsche Komödie über den Polizistenmord von Heilbronn mit Nora Tschirner und Till Schweiger in der Hauptrolle…

Naja, aber wir wollen uns nicht mit solchen Themen beschäftigen, hier geht es einzig und allein um den Film, und der, naja, er hat mir definitiv gefallen.

Es ist jetzt kein Meisterstück, keine Komödiantische Höchstleistung, aber unterhaltsam, gespickt mit „bösen“ Witzeleien, einer interessanten Story und erstklassigen Schauspielern.

Allen voran natürlich unsere Hauptdarsteller Simon Pegg und Andy Serkis, gerade ersterer ist einer meiner persönlichen Lieblingsschauspieler von der Insel, so hat er uns schon des öfteren mit seinen leicht schusseligen, aber dennoch nicht blöden Charakteren zum Lachen gebracht. Zweiterer ist mir weitestgehend nur als das kleine nervige Ding aus den Drei Filmen bekannt, deren Namen ich nicht in den Mund nehme, - JA ich mag diese Fantasy-Streifen nicht! –  bzw. aus dem Horrorstreifen „Deathwatch“, den ich im späteren Verlauf sicherlich auch noch näher betrachten werde.

Doch neben diesen Hauptcharakteren haben wir in diesem Film noch einige Nebencharaktere, bzw. Gastcharaktere, die mir des Öfteren das Herz erwärmt haben, allein durch Ihr Dasein. Denn neben Peggs langjähriger bekannten Jessica Hynes, die vielen wohl KEIN Begriff sein dürfte, beehren uns z. B. noch Tim Curry, der legendäre Ray Harryhausen und Sir Christopher Lee.

Wie bereits erwähnt ist der Film kein Meisterstück, das muss er ja auch nicht sein, er weiß zu Unterhalten und darin ist er gut, weiterhin ist er eine schöne Abwechslung zu dem ständigen Comedy-Müll der uns aus den Staaten entgegen kommt, in dem es mittlerweile beinahe nur noch um saufen, vögeln und dumme Menschen geht…gut, alle diese Punkte kommen auch in diesem Film vor, sind jedoch nur minimale Teilbestände des großen Ganzen.

Meiner Meinung nach hat der Film eine bessere Wertung verdient als er von der Allgemeinheit erhalten hat, darum bekommt er von mir

 

Die DVD:
Zur Begutachtung lag mir die deutsche Verleih DVD vor, welche identisch mit der deutschen Verkaufsversion ist.

Diese besitzt ein anamorphes Bildformat von 2,40:1, Deutschen und Englischen Ton (jeweils in 5.1) und deutsche Untertitel, was ich als Freund von O-Ton sehr unschön für Englisch-Anfänger finde.


Als Bonus bekommen wir entfallene Szenen, Outtakes, die B-Roll, Interviews, weiterhin noch ein Featurette über die Premiere mit John Landis, sowie den Original-Trailer, den deutschen Trailer und ein paar Trailer zu anderen Filmen.

Was mich bei der DVD sehr stört ist das Fehlen eines Making-Ofs, sowie die fehlenden englischen Untertitel, daher erhält die DVD von mir nur