SPLINTER
(OT: Splinter)
USA 2008
Irgendwo
im Nirgendwo will der Biologe Seth (Paulo Costanzo) seiner Freundin
Polly (Jill Wagner) ein Campingwochenende gönnen, doch das klappt ebenso
wenig wie die Heimfahrt, denn sie werden von dem Ausbrecher Farell
(Shea Whigham) und seiner Freundin Lacey gekidnappt, um diese über die
Grenze zu bringen. Doch alles endet schon bald, als man ein seltsames
Tier überfährt, aus dessen Fleisch sich schwarze Stacheln herausbilden
und das höchst aktiv und angriffslustig ist. Kurz darauf landet man an
einer einsamen Tankstelle, doch der seltsame Organismus war bereits hier
und hat Kontrolle über den toten Körper des Tankwarts gewonnen. Schon
bald sitzen alle drinnen fest, während das stachelige Wesen alles tut,
um zu ihnen hinein zu kommen...
Ich bin bei diesem Film nie
sicher in welche Sparte Horror ich ihn stecken soll, zählt er zum
Tier-Horror, Monster-Horror, oder doch Infizier-Horror, schließlich ist
die Schwarze-Stachelmasse ja ein Lebewesen, sprich ein Tier, ähnelt aber
keinem wirklich existierenden Tier, also doch ein Monster, jedoch kann
es nicht denken, oder wirklich auf eigenes Verlangen handeln und zählt
dadurch und durch das infizieren des Körpers doch mehr zum
Infizier-Horror oder sogar Zombie-Horror.
Doch egal zu welchen
Genre er denn nun eigentlich zählt, der Film ist sehr gut gemacht. Er
ist spannend, brutal und alles andere als zimperlich, ob es um die
Charaktere oder das Geschehen geht. Gerade der Spannungsfaktor gefällt
in diesem Film sehr gut, ist es doch bei Horrorfilmen heutzutage oft so,
dass wir alles schon gesehen haben und man oft schon im vornherein
weiss, wie der Film weitergeht, so saß ich bei diesem Film doch so
dermaßen an die Mattscheibe geklebt, dass ich nichts mehr außer der
Atmosphere des Films mitbekam.
Ein weiterer, eigentlich
ungewöhnlicher Punkt, der mir sehr gut gefiel, ist dass wir das
eigentliche Monster zwar schon innerhalb der ersten paar Minuten zu
sehen bekommen, dadurch dass es aber keine wirkliche Form hat, jedes mal
wissen wollen, wie es sich noch verändert, wandelt es sich doch im
Laufe des Filmes des öfteren, jenachdem welche, oder wie viele Körper es
infiziert. Weiterhin erhalten wir keine erklärung woher das Monster
kommt, es ist einfach da, es wird auch nicht versucht eine
Pseudo-Geschichte um das Monster zu stricken, es taucht auf, ist da und
dass wars dann auch.
Für mich ein sehr erfrischender Horrorfilm,
der sich auf das wesentliche konzentriert, Spannung und Mitfiebern
erzeugt und ein paar gute Jump-Scare-Elemente bietet.
Mein
Favorite Movie Character:
Mr. Three-Fingers