Dienstag, 9. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 08.10.2012

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Monster House
(OT: Monster House)
USA 2006

Jeden Tag spioniert D.J. seinen Nachbarn, den alten Nebbercracker, aus, der immer, sobald ein Nachbarskind auch nur einen Fuß auf seinen Rasen setzt, aus dem Haus gestürmt kommt, es anschreit und ihm sein Spielzeug wegnimmt.
Als beim Basketball spielen mit seinem Freund Chowder der Ball auf das gegenüberliegende Grundstück rollt, fasst D.J. seinen ganzen Mut zusammen und will ihn wiederholen. Doch auch dieses Mal kommt der Mann aus dem Haus, fällt beim Fluchen und Schreien aber tot um.
Von nun an scheint das Haus ein Eigenleben zu entwickeln. D.J. beobachtet, wie Gegenstände, Spielzeug und sogar ein Hund vom Haus einfach aufgefressen werden. Als seine Eltern über Nacht wegfahren, schleicht er sich mit Chowder und einer weiteren Freundin, Jenny, zum Haus, um den Grund für die mysteriösen Ereignisse zu finden...




Welches Filmgenre ist im Bezug auf Filme für ab 6-Jährige extrem unterbesetzt? Genau, Horrorfilme. Gibt es doch selten Versuche, auch Kindern das Gruseln zu lehren. Doch dieser nette kleine Animationsfilm aus dem Jahre 2006 zeigt dass man nicht zurückschrecken muss, Horrorfilme für Kinder zu drehen, sollten doch auch die kleinsten mal das Gefühl des gruselns in Filmen genießen dürfen.
Natürlich darf man hier keine allzu komplexe Story, oder einen hohen Gorefaktor erwarten, doch spaßig ist der Film, auch für ältere (auch wenn diese sich doch eher an den netten Kleinigkeiten des Films erfreuen, als dass sie eine Gänsehaut bekommen).

Ob der Film nun wirklich zum Gruseln für Kinder einläd, kann ich leider nicht beantworten, doch ein paar recht morbide Szenen und ein wirklich schön gestaltetes Monster Haus dürfte zumindest für eine etwas andere Unterhaltng bei den Kleinsten reichen, besser wäre der Film jedoch gewesen, hätte man mit Stop-Motion-Technik gearbeitet, sieht der Animationslook dieser doch recht ähnlich.

Für mich mal eine nette Abwechslung zu den fröhlichen "PIXAR" und "Dreamworks Animation" Streifen, nicht die beste Wahl wenn man als Erwachsener einen Halloweenigen Abend verbringen möchte, jedoch auch nicht die schlechteste.

Mein Favorite Movie Character:

Adult-Diaper-Guy






Sonntag, 7. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 07.10.2012

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The Task
(OT: The Task)
USA 2010

Die sechs Kandidaten einer spektakulären Reality-Show müssen eine Nacht in einem stillgelegten Gefängnis verbringen, um die Siegerprämie zu kassieren. Die Macher der Show haben sich fiese Aufgaben ausgedacht, die mit den Urängsten der Teilnehmer spielen. Über die zahlreichen Kameras, die überall in dem alten Gebäude installiert sind, verfolgen sie, wie die Kandidaten immer weiter an ihre Grenzen gehen. Doch plötzlich taucht ein neuer Mitspieler auf, den das Drehbuch so nicht vorgesehen hatte und aus dem Spiel mit der Angst wird bitterer Ernst...

Anfang 2012 waren mein Kollege HorrorClown und ich auf der Suche nach einem billigen Horrorfilm, über den man sich lustig machen kann und der sonst nicht viel zu bieten haben sollte, als wir in unserer Recherche dann auf den Film „The Task“ gestolpert sind, dachten wir, wir hätten den perfekten Kandidaten gefunden, doch da lagen wir beide falsch.
Denn als der Film mit seinem ach so blöden Plot beginnt und uns ein paar uninteressante und stereotype Charaktere entgegenwirft denken wir noch wir haben den Jackpot geknackt, doch im Laufe des Filmes werden die Storyelemente tatsächlich gut und spannend und man stellt sich dauerhaft die Frage was gerade wirklich im Film vor sich geht, sind es die Produzenten der Reality Show, die alles von vornherein geplant haben, oder treibt doch etwas übernatürliches im Gefängnis sein Unwesen?
Zwar ist der ganze Film wiedermal nichts neues, bedient auch dieser sich vielen Elementen anderer Horrorfilme, doch weiß er diese Elemente spaßig, spannend und gut zusammenzusetzen und entwickelt sich somit zu einem eigenständigen, empfehlenswerten Horrorstreifen für zwischendurch, der bis zum Schluss mit ein paar nicht zu erwartenden Twists aufwarten kann.

Mein Favorite Movie Character:

Eigentlich wollte ich hier an der Stelle einen der Hauptcharaktere nennen, dessen Name allein schon einen Ehrenplatz verdient hätte, aber da er im Laufe des Films einem der größten Übel unserer Gesellschaft entgegentreten muss, mache ich heute eine Ausnahme und verbinde Raum und Charakter:

Texas Battle in der Scheiße-Hölle
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Samstag, 6. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 06.10.2012









http://www.examiner.com/images/blog/wysiwyg/image/402px-Orphan_Poster(1).jpg

Orphan - Das Weisenkind
(OT:Orphan)
USA 2009



Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard) ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten.  


"Du elendes kleines Miststück!!!!" Nein ich habe kein Tourette und das war auch keine verbale Entgleisung.
Diesen Satz möchte man Esther nach ca. 30 Min entgegenbrüllen. Dieses intrigante, kalkulierende, eiskalte, durchgeknallte kleine Luder verbreitet Gänsehaut und Schauer auf dem Rücken sobald man sie sieht. 
Es gab schon einige Filme die, mal mehr mal weniger gut, versucht haben den Horror auf kleinen Sohlen kommen zu lassen aber kein Film hat das bislang so gut geschafft wie Orphan. Allein Isabelle Fuhrmann's immensem Talent ist es "geschuldet" das Orphan das tut was er tut: überraschend schockieren! 
Orphan ist zwar nicht der Erfinder des Kinderhorrorgenres aber mit sicherheit die Mutter!
Denn nach diesem Ende werdet ihr nicht mehr aus dem Staunen rauskommen und es euch sicherlich zweimal überlegen ob ihr ein Kind adoptiert!  




Freitag, 5. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 05.10.2012


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CUBE
(OT: Cube)
Kanada 1997

Drei Männer und zwei Frauen finden sich eines Tages inmitten eines bizarren, scheinbar endlosen Komplexes gleichartiger, würfelförmiger, metallischer Kammern wieder. Sie wurden von einer unbekannten Macht aus ihrem Alltag gerissen, ohne zu wissen weshalb oder zu welchem Zweck. Angsterfüllt suchen sie nach einem Weg aus diesem Labyrinth, das voller tödlicher Gefahren steckt.

Gab es schon früher Horrorfilme und Thriller, die sich auf nur ein Set oder ein Gebäude beschrenkten, in dem die Charaktere ihr Filmisches Leben verbringen durften, hat man es hier beinahe perfektioniert, den selben Raum von mal zu mal anders und gefährlicher erscheinen zu lassen. Weiterhin schafft "CUBE" eine ungemein klaustrophobische Atmosphäre, gepaart mit der Furcht vor dem was man nicht sehen und verstehen kann und das obwohl es in diesem Film keinerlei Übernatürliche Elemente gibt, sondern nur den Menschen mit seinen unerklärlichen Taten, die in einem Würfelförmigen Gebilde seine perfektion findet.

Ich sehe diesen Film als eine Art "Urvater" moderner "Torture-Porn"-Vertreter, wie SAW, in denen die Protagonisten in einer ausweglosen Situation erwachen, für die es keine echte Erklärung gibt und die uns über den Großteil der Zeit im Dunkeln darüber lassen, warum die Dinge passieren, die passieren, weiterhin sind die "Fallen"-Elemente hier sehr morbid und brutal,, lassen sie sich aber mit ruhigem Denken vermeiden und umgehen, ein weiteres Element welches gerade die SAW-Filme (zumindest erstere) unbestreitbar aus diesem Film abgekupfert haben.

Für mich ein unverzichtbarer Streifen aus der Geschichte des Horrors, hat er doch einen frischen Wind ins Genre gebracht. Teil Zwei und Drei werde ich im Laufe der restlichen Tage aber wohl nicht noch einmal begutachten, hat der Zweite Teil doch keine Verbindung zum Ersten und verkompliziert alles nur unnötig und macht der Dritte Teil die Geschichte und den wahren Horror des ersten Teils mit seinen Erklärungen nur zunichte.

Mein Favorite Movie Character:

The Red Room






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Donnerstag, 4. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 04.10.2012






















Düstere Legenden
(OT: Urban Legends)
USA 1998

Düstere Legenden sind Horrorgeschichten, von denen der Volksglaube annimmt, dass sie wahr sind. 25 Jahre nachdem sich im Pendelton College ein blutiges Massaker abgespielt hat verschwinden schon wieder Schüler und Lehrer spurlos. Doch das Morden hat Methode: immer hält sich der Psychopath beim Töten an die Vorlage einer düsteren Legende. Und wer der Wahrheit zu nahe kommt, darf in der blutigen Inszenierung die Hauptrolle spielen.


Düstere Legenden ist ein klassicher Teenieslasher, wie es ihn in dem 90igern zuhauf gab. Wenn man zurückblickt auf das Teenieslasher Genre fällt einem meist zuerst die "Scream"-Reihe ein. Gilt diese ja nicht zu unrecht als Meisterstück dieses Genres. Der bekanntheitsgrad von "Düstere Legenden" ist nicht mal ansatzweise so groß wie der des, mehr als eindeutigen, Vorbilds.
Jedoch vollkommen zu unrecht! Nun gut Scream persifliert das Horrorkino der 80er als erster und spielt mit den Ängsten einer ganzen Generation, wenn dann mit "Düstere Legenden" eine quasi Ableger daherkommt, der zwar durch die Herangehensweise an die Morde, sprich die Titelgebenden Düsteren Legenden, ein wenig Inovation bietet, aber im grunde wie JEDER Teenieslasher nach Scream altbekanntes immer wieder durchkaut bleibt diesem der Effekt des geistigen Bruders selbstredend verwährt.
Das mach "Düstere Legenden" nicht zu einem schlechten Horrorslasher aber er muss sich eben an Scream messen lassen und dazu fehlen Charme, Humor, Schauspieler und vor allem Wes Craven zu deutlich.




Mittwoch, 3. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 03.10.2012

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SPLINTER
(OT: Splinter)
USA 2008

Irgendwo im Nirgendwo will der Biologe Seth (Paulo Costanzo) seiner Freundin Polly (Jill Wagner) ein Campingwochenende gönnen, doch das klappt ebenso wenig wie die Heimfahrt, denn sie werden von dem Ausbrecher Farell (Shea Whigham) und seiner Freundin Lacey gekidnappt, um diese über die Grenze zu bringen. Doch alles endet schon bald, als man ein seltsames Tier überfährt, aus dessen Fleisch sich schwarze Stacheln herausbilden und das höchst aktiv und angriffslustig ist. Kurz darauf landet man an einer einsamen Tankstelle, doch der seltsame Organismus war bereits hier und hat Kontrolle über den toten Körper des Tankwarts gewonnen. Schon bald sitzen alle drinnen fest, während das stachelige Wesen alles tut, um zu ihnen hinein zu kommen...

Ich bin bei diesem Film nie sicher in welche Sparte Horror ich ihn stecken soll, zählt er zum Tier-Horror, Monster-Horror, oder doch Infizier-Horror, schließlich ist die Schwarze-Stachelmasse ja ein Lebewesen, sprich ein Tier, ähnelt aber keinem wirklich existierenden Tier, also doch ein Monster, jedoch kann es nicht denken, oder wirklich auf eigenes Verlangen handeln und zählt dadurch und durch das infizieren des Körpers doch mehr zum Infizier-Horror oder sogar Zombie-Horror.

Doch egal zu welchen Genre er denn nun eigentlich zählt, der Film ist sehr gut gemacht. Er ist spannend, brutal und alles andere als zimperlich, ob es um die Charaktere oder das Geschehen geht. Gerade der Spannungsfaktor gefällt in diesem Film sehr gut, ist es doch bei Horrorfilmen heutzutage oft so, dass wir alles schon gesehen haben und man oft schon im vornherein weiss, wie der Film weitergeht, so saß ich bei diesem Film doch so dermaßen an die Mattscheibe geklebt, dass ich nichts mehr außer der Atmosphere des Films mitbekam.
Ein weiterer, eigentlich ungewöhnlicher Punkt, der mir sehr gut gefiel, ist dass wir das eigentliche Monster zwar schon innerhalb der ersten paar Minuten zu sehen bekommen, dadurch dass es aber keine wirkliche Form hat, jedes mal wissen wollen, wie es sich noch verändert, wandelt es sich doch im Laufe des Filmes des öfteren, jenachdem welche, oder wie viele Körper es infiziert. Weiterhin erhalten wir keine erklärung woher das Monster kommt, es ist einfach da, es wird auch nicht versucht eine Pseudo-Geschichte um das Monster zu stricken, es taucht auf, ist da und dass wars dann auch.

Für mich ein sehr erfrischender Horrorfilm, der sich auf das wesentliche konzentriert, Spannung und Mitfiebern erzeugt und ein paar gute Jump-Scare-Elemente bietet.

Mein Favorite Movie Character:

Mr. Three-Fingers
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Dienstag, 2. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 02.10.2012



Pontypool 

(OT: Pontypool)

Kanada 2008


Der Radio-Moderator Grant (Stephen McHattie) ist ein Urgestein und durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Eines nachts, er ist gerade auf Sendung, erfährt er, dass sich ein tödliches Virus in der Stadt Pontypool ausbreitet. Er verschanzt sich mit seiner Crew im Sender, die einzige Verbindung nach draußen ist das Radio. Ihre einzige Möglichkeit, die Welt vor der totalen Vernichtung zu bewahren ist ihre Sendung, in der Sie die Menschen warnen. Sie wissen aber nicht, wie lange sie sicher sind. Wann das Virus in das Gebäude 


Konvetionell und vorhersehbar sind die Adjektive die einem als erstes einfallen, wenn man von einem Zombiefilm hört. Blut, Gewalt, Innerein, platzende Köpfe und seit Zack Snyder gnadenlose Action gehören beim Zombiefilm zum guten Ton. So weit, so ausgelutscht. Das hat sich wohl 1998 auch Autor Tony Burgess gedacht als er "Pontypool changes everything" geschrieben hat. Das selbe gilt mit Sicherheit auch für Regisseur Bruce McDonald als er den Stof 2008 verfilmte! Denn was geschieht wenn man einm Zombiefilm die Quintessenzen, sprich Zombies und Gewalt, beinahe komplett entzieht? Kann das funktionieren? Die Antwort: JA! Es ist einfach wahnsinnig fesselend und interessant die Geschehnisse aus sicht der Leute zu sehen, die man in anderen Filmen nur Hört. Die Reporter! Nur über Telefone usw zu erfahren was außerhalb der Sendestation vor sich geht ist nunmal einfach unkonventionell und unvorhersehbar!
 Das macht Pontypool zu einem meiner liebsten Zombiefilme und bedeutet folgerichtig dass auch IHR!!! ihn sehen müsst.