Freitag, 12. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 12.10.2012



(OT: Blade)
USA 1998

Es herrscht Krieg in der US-Millionenmetropole Los Angeles. Doch kein Krieg, der mit konventionellen Waffen und den üblichen verfeindeten Parteien daherkommt. Es ist ein Krieg eines Mannes, genannt Blade. Seine Mutter wurde in der Nacht seiner Geburt von Vampiren umgebracht, er selbst ist halb Mensch und halb Vampir. Nun befindet er sich auf einem blutigen Rachefeldzug gegen die Vampire, wobei Deacon Frost seinen größten Feind darstellt. Dieser hat nämlich nur ein Ziel: Getrieben von einem unstillbaren Macht- und Bluthunger will er die Menschheit auslöschen...



Blade ist in meinen Augen wohl die Mutter aller Vampirfilme! Auch auf die Gefahr hin ausgelacht zu werden, so hat Blade für mich all das was einen überragenden Vampirfilm ausmacht. Die Vampire sind an die damalige Zeit angepasst. Das Geist furchtbarste Frisuren und nerviges Techno geuntze aber dass gehört eben dazu. Action, Blut und Wesley Snipes, dem Blade wie auf den Leib gezeichnet und geschrieben ist! Stephen Dorff als Deacon Frost in seiner besten Rolle macht seine Sache sehr gut und ist echt unsympathisch! All das macht Blade zum für mich besten Vampirstreifen aller Zeiten und ist ein mustsee in der Filmgeschichte!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 11.10.2012


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Paranormal Activity 2
USA 2010

Dan (Brian Boland) zieht mit seiner Frau Kristi (Sprague Grayden), seiner Tochter Ali (Molly Ephraim) aus erster Ehe und seinem kleinen Sohn in eine schöne, große Villa mit Garten und Swimmingpool, wo sie mit Kristies Schwester Katie (Katie Featherston) und deren Freund Micah (Micah Sloat) den Einzug feiern. Als sie einige Zeit später ihr Haus verwüstet, aber ohne dass etwas gestohlen wurde, vorfinden, lässt Dan überall Kameras installieren, die das gesamte Haus rund um die Uhr bewachen. Das mexikanische Hausmädchen Martine (Vivis Cortez) warnt vor einem bösen Geist, der in dem Haus wohnen soll, aber als Dan sie, mit seinem kleinen Sohn auf dem Arm, Räucherkerzen schwenkend antrifft, entlässt er sie. Er glaubt nicht an ungewöhnliche Vorkommnisse, obwohl sich die Anzeichen dafür mehren...

Warum ich mich zu einer Review zum zweiten und nicht ersten Teil entschieden habe? Ganz einfach, ich mag den ersten Teil nicht so sehr.
Der zweite Teil der Reihe hat dem ersten Teil einiges voraus, obwohl er mit den selben Mitteln arbeitet und von den Charakteren her eigentlich genauso hirnlos ist, er ist spannender, ein wenig gruseliger und erzählt eine wesentlich bessere Geschichte, allein durch die Vorgeschichte, die „Erklärung“ mancher Geschehnisse und der Fortsetzung des Vorgängers macht der Zweite Teil einiges wett dass der erste Teil nicht hin bekam. Leider vermasselte man dann mit Teil drei alles was man vorher aufgebaut hatte und auch bei Teil vier bin ich, dadurch dass dieselben Leute wie bei Teil drei dahinter stecken, alles andere als zuversichtlich.

Am besten wäre tatsächlich eine Art Re-Cut der ersten beiden Teile, der die Geschehnisse vernünftig zusammenfasst und zu einem gemeinsamen Film verschmilzt.

Mein Favorite Movie Character:

Der Poolsauger

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Mittwoch, 10. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 10.10.2012

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi3pZ0xlw-5LJLpbkaNHdDz8FAcVUFT1qM4WAjIqCloU6XozMfuGBmIP_FNd4qqdhvsFNzUWoupD486bhDO_nYWxrUpYQiLONCfVDxUoIaVK6Mzxs3-uND4hZ5PXReczme4PYzc9_LAQVve/s1600/amusement_movie_poster2.jpg
Amusement
(OT: Amusement)
USA 2008

Tabitha (Katheryn Winnick), Shelby (Laura Breckenridge) und Lisa (Jessica Lucas) sind alte Freundinnen auf verschiedenen Lebenswegen. Doch plötzlich verbindet Sie dasselbe Schicksal. Ein scheinbar harmloses Ereignis aus ihrer Schulzeit holt sie ein und versetzt sie in Angst und Schrecken. Irgendjemand will Rache an ihnen nehmen: eine Verspätete Vergeltung, die aus Gedankenspielen besteht, aus Demütigung, Zerreißen und Aufschlitzen. Eine Kammer mit Steinwänden wird zum Gefängnis. Bald befinden sich die drei Frauen und andere Opfer in einem unerbittlichen Kampf ums Überleben. Alles dient nur einem Zweck: Dem Vergnügen des Psychopathen "The Laugh"...

 Das Cover erinnert ein wenig an Saw, die Story klingt bekannt und wirklich hochwertig sieht der Film auch nicht aus! Sonder kann einen der erste Blick täuschen. Amusement ist ein, in drei Geschichten unterteilter, Horrorfilm, der trotz der stellenweise armseligen Leistung der Schauspieler, der manchmal deplatzierten Kamera und Logiklöchern groß wie Texas, einfach das tut was man von ihm erwartet. Er unterhält. Und dass über die gesamte Spieldauer. Natürlich ist Amusement im Endeffekt ein zusammengeklauter Streifen aber das sei ihm verziehen, denn langweilig war mir während des Ansehens nie und darauf kommt es an.





Dienstag, 9. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 09.10.2012


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Shaun of the Dead
(OT: Shaun of the Dead)
GB 2004

Shauns Leben ist ein Witz. Er verschwendet seine Zeit mit Kumpel Ed in seiner Lieblingskneipe "Winchester", hat Dauerstress mit seiner Mutter und vernachlässigt Freundin Liz. Als die mit ihm Schluss macht, will Shaun sein Leben in den Griff kriegen: Er muss Liz′ Liebe zurückgewinnen, mit seiner Mutter ins Reine kommen und sich endlich wie ein Erwachsener benehmen!

Dummerweise kommen gerade jetzt DIE UNTOTEN aus ihren Gräbern gekrochen, um die Lebenden zu verspeisen. Für den hoch motivierten Shaun nur eine kleine Hürde auf dem Weg ins Glück. Er hat nur ein Ziel: seine Mutter, nebst ungeliebtem Schwiegervater, Liz und - weil schon mal da sind - zwei ihrer Freunde an den einzig sicheren Ort zu bringen, der ihm einfällt. Das Winchester.

Das Zombie-Genre hat im Laufe der Jahre viele Vertreter ins untote Leben gerufen, verdammt viele. So dass es irgendwann nur noch billige und schlechte Ableger gab, mit der immer gleichen Story, die keinen Spaß machten und sich nicht mit den großen Messen konnten.

Bis im Jahr 2004 „Shaun oft he Dead“ frischen Wind in das Genre brachte. Mit dem gewohnt schwarzen Humor der Briten und dem unglaublich Charismatischen Schauspielern Simon Pegg und Nick Frost, schaffte es der Film eine wundervoll witzige Zombie-Komödie zu erzählen, die sich durch ihre Gore-Einlagen und ihre Stimmung, hinter keinem der großen und ernsten Vertretern des Genres zu verstecken braucht.
Dieser Film war es, der mir damals wieder Hoffnung machte, auf gute Zombie Filme, neue Innovationen und erfrischende Storys. Diesen Glauben habe ich mittlerweile aber leider wieder verloren.

Mein Favorite Movie Character:

Zombie-Ed

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31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 08.10.2012

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Monster House
(OT: Monster House)
USA 2006

Jeden Tag spioniert D.J. seinen Nachbarn, den alten Nebbercracker, aus, der immer, sobald ein Nachbarskind auch nur einen Fuß auf seinen Rasen setzt, aus dem Haus gestürmt kommt, es anschreit und ihm sein Spielzeug wegnimmt.
Als beim Basketball spielen mit seinem Freund Chowder der Ball auf das gegenüberliegende Grundstück rollt, fasst D.J. seinen ganzen Mut zusammen und will ihn wiederholen. Doch auch dieses Mal kommt der Mann aus dem Haus, fällt beim Fluchen und Schreien aber tot um.
Von nun an scheint das Haus ein Eigenleben zu entwickeln. D.J. beobachtet, wie Gegenstände, Spielzeug und sogar ein Hund vom Haus einfach aufgefressen werden. Als seine Eltern über Nacht wegfahren, schleicht er sich mit Chowder und einer weiteren Freundin, Jenny, zum Haus, um den Grund für die mysteriösen Ereignisse zu finden...




Welches Filmgenre ist im Bezug auf Filme für ab 6-Jährige extrem unterbesetzt? Genau, Horrorfilme. Gibt es doch selten Versuche, auch Kindern das Gruseln zu lehren. Doch dieser nette kleine Animationsfilm aus dem Jahre 2006 zeigt dass man nicht zurückschrecken muss, Horrorfilme für Kinder zu drehen, sollten doch auch die kleinsten mal das Gefühl des gruselns in Filmen genießen dürfen.
Natürlich darf man hier keine allzu komplexe Story, oder einen hohen Gorefaktor erwarten, doch spaßig ist der Film, auch für ältere (auch wenn diese sich doch eher an den netten Kleinigkeiten des Films erfreuen, als dass sie eine Gänsehaut bekommen).

Ob der Film nun wirklich zum Gruseln für Kinder einläd, kann ich leider nicht beantworten, doch ein paar recht morbide Szenen und ein wirklich schön gestaltetes Monster Haus dürfte zumindest für eine etwas andere Unterhaltng bei den Kleinsten reichen, besser wäre der Film jedoch gewesen, hätte man mit Stop-Motion-Technik gearbeitet, sieht der Animationslook dieser doch recht ähnlich.

Für mich mal eine nette Abwechslung zu den fröhlichen "PIXAR" und "Dreamworks Animation" Streifen, nicht die beste Wahl wenn man als Erwachsener einen Halloweenigen Abend verbringen möchte, jedoch auch nicht die schlechteste.

Mein Favorite Movie Character:

Adult-Diaper-Guy






Sonntag, 7. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 07.10.2012

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The Task
(OT: The Task)
USA 2010

Die sechs Kandidaten einer spektakulären Reality-Show müssen eine Nacht in einem stillgelegten Gefängnis verbringen, um die Siegerprämie zu kassieren. Die Macher der Show haben sich fiese Aufgaben ausgedacht, die mit den Urängsten der Teilnehmer spielen. Über die zahlreichen Kameras, die überall in dem alten Gebäude installiert sind, verfolgen sie, wie die Kandidaten immer weiter an ihre Grenzen gehen. Doch plötzlich taucht ein neuer Mitspieler auf, den das Drehbuch so nicht vorgesehen hatte und aus dem Spiel mit der Angst wird bitterer Ernst...

Anfang 2012 waren mein Kollege HorrorClown und ich auf der Suche nach einem billigen Horrorfilm, über den man sich lustig machen kann und der sonst nicht viel zu bieten haben sollte, als wir in unserer Recherche dann auf den Film „The Task“ gestolpert sind, dachten wir, wir hätten den perfekten Kandidaten gefunden, doch da lagen wir beide falsch.
Denn als der Film mit seinem ach so blöden Plot beginnt und uns ein paar uninteressante und stereotype Charaktere entgegenwirft denken wir noch wir haben den Jackpot geknackt, doch im Laufe des Filmes werden die Storyelemente tatsächlich gut und spannend und man stellt sich dauerhaft die Frage was gerade wirklich im Film vor sich geht, sind es die Produzenten der Reality Show, die alles von vornherein geplant haben, oder treibt doch etwas übernatürliches im Gefängnis sein Unwesen?
Zwar ist der ganze Film wiedermal nichts neues, bedient auch dieser sich vielen Elementen anderer Horrorfilme, doch weiß er diese Elemente spaßig, spannend und gut zusammenzusetzen und entwickelt sich somit zu einem eigenständigen, empfehlenswerten Horrorstreifen für zwischendurch, der bis zum Schluss mit ein paar nicht zu erwartenden Twists aufwarten kann.

Mein Favorite Movie Character:

Eigentlich wollte ich hier an der Stelle einen der Hauptcharaktere nennen, dessen Name allein schon einen Ehrenplatz verdient hätte, aber da er im Laufe des Films einem der größten Übel unserer Gesellschaft entgegentreten muss, mache ich heute eine Ausnahme und verbinde Raum und Charakter:

Texas Battle in der Scheiße-Hölle
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Samstag, 6. Oktober 2012

31 mal Horror, 31 mal Augenaufreissen: 06.10.2012









http://www.examiner.com/images/blog/wysiwyg/image/402px-Orphan_Poster(1).jpg

Orphan - Das Weisenkind
(OT:Orphan)
USA 2009



Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard) ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten.  


"Du elendes kleines Miststück!!!!" Nein ich habe kein Tourette und das war auch keine verbale Entgleisung.
Diesen Satz möchte man Esther nach ca. 30 Min entgegenbrüllen. Dieses intrigante, kalkulierende, eiskalte, durchgeknallte kleine Luder verbreitet Gänsehaut und Schauer auf dem Rücken sobald man sie sieht. 
Es gab schon einige Filme die, mal mehr mal weniger gut, versucht haben den Horror auf kleinen Sohlen kommen zu lassen aber kein Film hat das bislang so gut geschafft wie Orphan. Allein Isabelle Fuhrmann's immensem Talent ist es "geschuldet" das Orphan das tut was er tut: überraschend schockieren! 
Orphan ist zwar nicht der Erfinder des Kinderhorrorgenres aber mit sicherheit die Mutter!
Denn nach diesem Ende werdet ihr nicht mehr aus dem Staunen rauskommen und es euch sicherlich zweimal überlegen ob ihr ein Kind adoptiert!